{"id":2035,"date":"2016-06-22T22:11:20","date_gmt":"2016-06-22T22:11:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanieseidl.com\/berlinweeklycom\/?p=2035"},"modified":"2020-03-03T13:38:24","modified_gmt":"2020-03-03T13:38:24","slug":"week-95","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.berlin-weekly.com\/?p=2035","title":{"rendered":"Window 95"},"content":{"rendered":"<h2>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stefanieseidl.com\/berlinweeklycom\/wp-content\/uploads\/window95-klein.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2036\" rel=\"lightbox[2035]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-2036\" src=\"http:\/\/www.stefanieseidl.com\/berlinweeklycom\/wp-content\/uploads\/window95-klein-500x609.jpg\" alt=\"window95 klein\" width=\"500\" height=\"609\" srcset=\"http:\/\/www.berlin-weekly.com\/wp-content\/uploads\/window95-klein-500x609.jpg 500w, http:\/\/www.berlin-weekly.com\/wp-content\/uploads\/window95-klein-123x150.jpg 123w, http:\/\/www.berlin-weekly.com\/wp-content\/uploads\/window95-klein.jpg 710w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>\u201eALLES MUSS RAUS\u201c von <a href=\"http:\/\/www.kunstnetz-international.de\/artist\/profile?id=8912\">Jimok Choi<\/a><\/strong><br \/>\n2016<\/p>\n<p>Mit Jimok Choi ist die Ausstellungsreihe&nbsp; \u201cDEN ORT VERLASSEN\u201d\/ 5 Positionen zu transformativen Prozessen, kuratiert von Nina Venus&nbsp; am 17.06. 2016 er\u00f6ffnet worden. Ebenso wie Choi, ein ehemaliger Studierender bei Prof. Piotr Nathan, sind auch die folgenden K\u00fcnstler Studierende der Klasse Nathan an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.<\/p>\n<p>Jimok Choi transformiert in seiner Arbeit den gegebenen Rahmen und kehrt das Innerste nach au\u00dfen. So hat er in seinen j\u00fcngeren Werken gesammelte, alte gerahmte Gem\u00e4lde in 4 Teile zers\u00e4gt und so wieder neu zusammengesetzt, dass der nach innen gekehrte \u00e4u\u00dfere Rahmen im Zentrum des neuen Bildes ein Kreuz bildet. Einige dieser von Au\u00dfen nach Innen gekehrten Gem\u00e4lde sind als Petersburger H\u00e4ngung im r\u00fcckw\u00e4rtigen Raum ausgestellt.<br \/>\nAuf die selbe Weise behandelt er auch die Gebrauchsgegenst\u00e4nde, die das Konzept dieser Ausstellung ausmachen. Seine Objekte bewegen sich bewusst spielerisch zwischen der Grenze von Kunst und Design. Die hier ausgestellten Arbeiten bestehen aus bekannten Ikea M\u00f6beln, die er mit einer japanischen Hands\u00e4ge kreuz und quer zerteilt und wieder neu zusammensetzt. Die dadurch entstandenen Objekte sind sowohl Gebrauchsst\u00fccke als auch humorvolle konzeptionelle Kunstwerke.<\/p>\n<p>Er hat sich auf das Thema dieser Ausstellungsreihe \u201eden Ort verlassen\u201c mit dem Ziel eingelassen, alle Objekte an den Mann und die Frau zu bringen \u2013 \u201eALLES MUSS RAUS\u201c. Alle Arbeiten sind zu spottbilligen und reduzierten Preisen verk\u00e4uflich. Jimok Choi m\u00f6chte die Kunst dem Leben m\u00f6glichst so nah bringen, wie es Ikea l\u00e4ngst geschafft hat: in fast jedem Haushalt steht irgendein Ikea-Objekt, zu vern\u00fcnftigem Preis, nat\u00fcrlich. Der Ikea Werbeslogan \u2018Wohnst Du noch oder lebst Du schon?\u2019 wird von Jimok Choi weitergetrieben zu der Frage \u2018lebst Du noch oder transzendierst Du schon?\u2019<br \/>\nAlles, was wir sehen, muss raus. Das Regal \u2018Formdo\u2019 beispielsweise ist statt f\u00fcr Euro 499,&#8211; nun f\u00fcr Euro 399,&#8211; zu haben. \u2018Tdiffe\u2019 ist ein zerteilter Hocker und ein Viertel des Hockers ist f\u00fcr nur Euro 79,&#8211; im Kunstkontext geradezu ein Schn\u00e4ppchen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; \u201eALLES MUSS RAUS\u201c von Jimok Choi 2016 Mit Jimok Choi ist die Ausstellungsreihe&nbsp; \u201cDEN ORT VERLASSEN\u201d\/ 5 Positionen zu transformativen Prozessen, kuratiert von Nina Venus&nbsp; am 17.06. 2016 er\u00f6ffnet worden. 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