{"id":6,"date":"2010-06-22T15:54:41","date_gmt":"2010-06-22T15:54:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stefanieseidl.com\/berlinweeklycom\/?page_id=6"},"modified":"2024-06-16T16:12:31","modified_gmt":"2024-06-16T16:12:31","slug":"about-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.berlin-weekly.com\/?page_id=6","title":{"rendered":"About"},"content":{"rendered":"<p>(scroll down for a short version in English)<\/p>\n<p>BERLIN-WEEKLY wurde im Juni 2010 als k\u00fcnstlerischer Projektraum von Stefanie Seidl gegr\u00fcndet. Bei dem knapp viereinhalb Meter hohen Raum handelt es sich um eine beidseitig verglaste ehemalige Tordurchfahrt f\u00fcr Pferdekutschen im historischen Scheunenviertel&nbsp; in Berlin Mitte. Der bis sp\u00e4t in die Nacht beleuchtete, auff\u00e4llige Schaufensterraum kann als eine Art \u00f6ffentliche B\u00fchne betrachtet werden, auf der die K\u00fcnstler eine f\u00fcr ihre Arbeit repr\u00e4sentative Installation inszenieren k\u00f6nnen. Das Potential des \u00f6ffentlichen Schaufensters besteht darin, ein breiteres, differenziertes Publikum zu erreichen Durch die einseitige Ausrichtung zur Stra\u00dfe \u2013 dem \u00f6ffentlichen Raum \u2013 funktioniert BERLIN-WEEEKLY somit als k\u00fcnstlerische Intervention im Stadtraum \u00fcber das Format \u201aSchaufenster\u2019.<\/p>\n<p>Die Ausstellungen wechseln nicht w\u00f6chentlich (wie der Name vermuten l\u00e4sst und anfangs geplant war), sondern jeden Monat.\u2028 Die Installationen im BERLIN-WEEEKLY Schaufenster sind von au\u00dfen bis sp\u00e4t nachts gut sichtbar. Der Raum selbst ist dagegen bis auf&nbsp; die regelm\u00e4\u00dfigen Er\u00f6ffnungen und f\u00fcr spezielle Veranstaltungen und Pr\u00e4sentationen immer verschlossen. Im Internet kann sich der interessierte Betrachter dann n\u00e4her informieren, indem er dort mit Fotos mit kurzen Infos der jeweiligen Installationen sieht und direkt zur Internetseite der K\u00fcnstler verlinkt wird. Auch die an der Fassade angebrachten Postkarten, geben ein kurze Info \u00fcber die Ausstellungen.Der r\u00fcckw\u00e4rtige Teil des Projektraumes wird von den K\u00fcnstlern zur Vorbereitung der jeweiligen Fensterinstallation oder als weiterer Ausstellungsraum insbes. f\u00fcr Gruppenausstellungen und zu den Vernissagen genutzt.<\/p>\n<p>Ich betrachte das Schaufenster und die daran angeschlossene Webseite als Gestaltungsmedium und lade dazu K\u00fcnstlerInnen ein, sich mit einer Installation, die sie speziell f\u00fcr diesen Raum konzipieren, an diesem Projekt zu beteiligen. BERLIN-WEEKLY kann somit als kreative Co-operation zwischen K\u00fcnstlerInnen und dem Projektraum betrachtet werden<\/p>\n<p>BERLIN-WEEKLY richtet sich in erster Linie an K\u00fcnstler, die vorwiegend&nbsp; bildhauerisch, raumbezogen oder ortsspezifisch arbeiten. Den K\u00fcnstlern ist inhaltlich als auch formal v\u00f6llige Freiheit gegeben, der einzige Rahmen ist der Raum selbst, was bedeutet, dass m\u00f6glichst keine schon vorhandene, fertige Arbeit gezeigt, sondern eine Installation eigens f\u00fcr diesen hohen, verschlossenen Schaufensterraum konzipiert wird.<\/p>\n<p>Um der speziellen Situation des nur von Au\u00dfen zu betrachtenden Raums mit verschlossenem Fenster gerecht zu werden, sind die gezeigten Installationen immer zur Strasse hin ausgerichtet, um einen Dialog zwischen Innen- und Au\u00dfenraum zu erm\u00f6glichen. Der Installation muss inhaltlich ein klares Konzept zu Grunde liegen, das so \u00fcberzeugend visualisiert wird, dass es nicht zwingend einer verbalen Erkl\u00e4rung bedarf. Jede Fensterinstallation steht f\u00fcr sich \u2013 sie sollte die Passanten \u00fcberraschen, zum Innehalten und Nachdenken veranlassen.<\/p>\n<p><strong>ENGLISH <\/strong><\/p>\n<p>BERLIN-WEEEKLY was founded in June 2010 as an art project space by Stefanie Seidl. The 4,5, meter high room is a double-glazed former gateway for horse-drawn carriages in the historic Jewish Scheunenviertel in Berlin Mitte. The showcase space, which is illuminated until late at night, can be regarded as a kind of public stage on which the artists can stage an installation, representative of their work. The potential of the public showcase is to reach a wide, diverse audience. As a result of its one-sided orientation to the street BERLIN-WEEEKLY thus functions as an artistic intervention in public space.<\/p>\n<p>The exhibitions do not change weekly (as the name suggests and was initially planned), but every month. Though the installations are clearly visible from the outside until late at night, the room itself is always closed except for the regular openings and for special events and presentations. The interested viewer can get more information on the <a href=\"http:\/\/berlin-weekly.com\/\" data-saferedirecturl=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=http:\/\/berlin-weekly.com&amp;source=gmail&amp;ust=1554203923594000&amp;usg=AFQjCNH-av1gEIjUh-vi_1GcLmlkyoyHGQ\">berlin-weekly.com<\/a> website with photos and brief informations about the respective installations and a direct link to the artist&#8217;s webpage.<\/p>\n<p>BERLIN WEEKLY is aimed primarily at artists who work predominantly sculptural and spatial. The artists have complete freedom regarding the concept, content and realization of their installation, the only frame is the space itself. This means that no existing, finished work will be exhibited, but an artwork has to be created specifically for this window space. The installations always have to be oriented towards the street in order to facilitate a dialogue between interior and exterior space. The content of the installation must be based on a clear concept that is so convincingly visualized that it does not necessarily require a verbal explanation. Every window installation stands alone &#8211; it should surprise passers-by, make them pause and reflect.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(scroll down for a short version in English) BERLIN-WEEKLY wurde im Juni 2010 als k\u00fcnstlerischer Projektraum von Stefanie Seidl gegr\u00fcndet. Bei dem knapp viereinhalb Meter hohen Raum handelt es sich um eine beidseitig verglaste ehemalige Tordurchfahrt f\u00fcr Pferdekutschen im historischen Scheunenviertel&nbsp; in Berlin Mitte. 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